Satzung

DLC – AACHEN 1932 e.V.


§ 1 Name und Sitz


1. Der Verein führt den Namen DLC – Aachen. Vereinssitz ist Aachen. Der Verein wurde
1932 gegründet. Er ist beim Vereinsregister des Amtsgerichts Aachen unter der Nr. VR
2991 eingetragen.


2. Der Verein ist entsprechend seiner Abteilungen Mitglied bei den jeweiligen Fach- und
Landesverbänden im Deutschen Sportbund (DSB) und untersteht deren Satzungen und
Ordnungen in der jeweiligen Fassung.


§ 2 Zweck
1. Der Verein bezweckt die Förderung der Leichtathletik und des Triathlon Sports als
Breiten- und Leistungssport.


2. Die Sporttätigkeit richtet sich grundsätzlich nach den Bestimmungen des Amateursports.
Der Verein verfolgt dabei ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im
Sinne des Abschnittes „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung.


§ 3 Grundsätze der Tätigkeit
1. Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.
Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden.
Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.


2. Das Geschäftsjahr ist der Zeitraum vom 1. April eines Jahres bis zum 31. März des
folgenden Jahres.


3. Die offizielle Wettkampfkleidung ist schwarz – weiß, versehen mit dem DLC-Emblem.
Ausnahmen bedürfen der Genehmigung des Vorstandes.


4. Der DLC – Aachen ist parteipolitisch neutral. Er vertritt den Grundsatz der religiösen,
weltanschaulichen und rassischen Toleranz.


§ 4 Mitgliedschaft
1. Mitglied im DLC – Aachen kann jede natürliche und jede juristische Person werden, die
das Vereinsziel im Sinne von § 2 unterstützt. Die Mitgliedschaft muss schriftlich formell
beantragt werden. Über die Aufnahme entscheidet der Vorstand auf seiner nächsten Sitzung.
Mit der Aufnahmebestätigung erhält das Mitglied ein Exemplar der Vereinssatzung.


2. Der Verein kennt mehrere Formen der Mitgliedschaft. Genaueres regelt die Buko.


3. Die Mitgliederversammlung (§9) kann mit einfacher Mehrheit der Anwesenden die Personen,
die sich um den Verein verdient gemacht haben, zu Ehrenmitgliedern ernennen.
Ehrenmitglieder haben alle Rechte und Pflichten eines Mitglieds mit Ausnahme der
Beitragspflicht (§5).


§ 5 Rechte und Pflichten
1. Alle Mitglieder haben das Recht auf Information, Werbung und Betreuung im Sinne der
§§ 2 und 3.


2. Alle Mitglieder über 18 Jahre haben das Recht, das aktive und passive Wahlrecht auszuüben
und an der Meinungsbildung im Verein teilzunehmen.


3. Jugendliche Mitglieder unter 18 Jahren dürfen an Mitgliederversammlungen ohne
Stimmrecht teilnehmen, während der von ihnen gewählte Jugendwart dort Stimmrecht
hat.


4. Die Mitglieder sind verpflichtet, die Satzung und Ordnungen einzuhalten, sowie die
Beschlüsse, die rechtmäßig vom Vorstand oder von der Mitgliederversammlung beschlossen
werden.


5. Die Mitglieder haben die Pflicht, dem Verein einen Jahresbeitrag (§ 7) in der festgesetzten
Höhe zu entrichten. Näheres regelt die Beitrags- und Kassenordnung.


§ 6 Erlöschen der Mitgliedschaft
1. Der Austritt aus dem Verein ist jederzeit möglich. Er ist schriftlich mit einer Kündigungsfrist
von 6 Wochen zum Geschäftsjahresende zu erklären. Eventuelle Sperrzeiten
durch den Verband sind zu berücksichtigen.


2. Die Mitgliedschaft erlischt automatisch durch den Tod, Verlust der Bürgerlichen Ehrenrechte
oder durch Auflösung des Vereins.


3. Der Ausschluss eines Mitglieds kann nur mit Zweidrittelmehrheit des Vorstandes nach
Anhörung des Betroffenen ausgesprochen werden bei:
a) Beitragsrückstand trotz Erinnerungen und Mahnungen von mehr als einem Jahr,
b) bei vereinsschädigendem oder grob unsportlichem Verhalten.
Der Ausschuss ist dem Betroffenen per Einschreiben unter Angabe der Gründe mitzuteilen.


§ 7 Mitgliedsbeiträge und deren Verwendung
1. Der Verein erhebt einen Jahresbeitrag, dessen Höhe die Mitgliederversammlung mit
Zweidrittelmehrheit der anwesenden Mitglieder beschließt, der erstmalig bei Eintritt zu
entrichten ist.


2. Rückständige Beiträge sind auch nach Austritt oder Ausschluss nachzuentrichten. Ausnahmen
bei Härtefällen kann der Vorstand beschließen.


3. Den Mitgliedern können angemessene Kostenerstattungen und Aufwandsentschädigungen
gewährt werden, sofern der Beitrag gezahlt worden ist.


4. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder
durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.


5. Näheres regelt die Beitrags- und Kassenordnung (BuKo).


§ 8 Organe
Organe des Vereins sind:
a) die Mitgliederversammlung,
b) der Vorstand.


§ 9 Mitgliederversammlung
1. Eine ordentliche Mitgliederversammlung (Jahreshauptversammlung) findet in der Regel
im 1. Quartal eines jeden Geschäftsjahres statt. Sie hat zu befinden über:
a) die Rechenschaftsberichte des Vorstandes, der Kassenprüfer und eventuell Beauftragter,
b) die Entlastung des Vorstandes,
c) die Neuwahl des Vorstandes (alle 2 Jahre),
d) die Neuwahl des ausscheidenden Kassenprüfers,
e) die Beschlussfassung über die Ernennung von Ehrenmitgliedern,
f) die Beschlussfassung über den neuen Jahresetat,
g) die Festlegung der Mitgliedsbeiträge (mit Zweidrittelmehrheit),
h) Ergänzungen und Änderungen zur Satzung (mit Zweidrittelmehrheit),
i) Die Auflösung des Vereins (mit Zweidrittelmehrheit).


2. Eine außerordentliche Mitgliederversammlung ist unverzüglich einzuberufen, wenn die
Mehrheit des Vorstandes es für notwendig erachtet oder wenn mindestens zehn Prozent
aller stimmberechtigten Vereinsmitglieder unter Angabe von Gründen dies beantragen.


3. Zur Jahreshauptversammlung lädt der Vorstand unter Angabe der Tagesordnung mit
einer Frist von mindestens 21 Tagen alle Mitglieder per E-Mail ein. Mitglieder, die
über keine E-Mailadresse verfügen, bekommen die Einladungen weiter in Schriftfrom
zugeschickt.
Anträge zur Tagesordnung müssen 8 Tage vor der Versammlung bei der Geschäftsstelle
eingegangen sein. Danach können weitere Anträge nur als Dringlichkeitsantrag mit
Zweidrittelmehrheit in die Tagesordnung aufgenommen werden.


4. Die Mitgliederversammlung ist beschlussfähig mit der einfachen Mehrheit der anwesenden
Mitglieder, sofern die Satzung nichts anderes bestimmt. Sie wird geleitet vom 1.
Vorsitzenden oder dessen Stellvertreter.


5. Über jede Mitgliederversammlung ist ein vollständiges Protokoll anzufertigen. Es ist
vom Versammlungsleiter und dem Schriftführer zu unterschreiben. Das Protokoll wird
künftig nach der Versammlung per E-Mail verschickt.


§ 10 Vorstand
1. Der Vorstand setzt sich zusammen aus:
a) dem/der Vorsitzenden,
b) dem/der Kassenführer/in,
c) dem/der Geschäftsführer/in.


2. Der Vorstand vertritt den Verein gerichtlich und außergerichtlich. Jedes Vorstandsmitglied
ist einzelvertretungsberechtigt.


3. Der Vorstand ist berechtigt, weitere Mitglieder mit beratender Stimme als Beauftragte
zu kooptieren. Zwischenzeitlich vakante Positionen können bis zur nächsten Jahreshauptversammlung
kommissarisch besetzt werden.


4. Die Tätigkeit des Vorstandes erfolgt ehrenamtlich. Aufwendungen im Interesse des Vereins
können erstattet werden.


5. Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mehr als die Hälfte der Stimmberechtigten anwesend
ist. Über jede Sitzung ist ein Protokoll anzufertigen, Vorstandssitzungen sollten
mindestens einmal je Quartal erfolgen.


§ 11 Kassenführung
1. Die Kassenführung obliegt dem Kassenwart. Näheres regelt die Beitrags- und Kassenordnung.


2. Die Ausgaben über Euro 1.000,00 werden mit der Mehrheit des Vorstandes beschlossen.


§ 12 Die Kassenprüfung
1. Die Mitgliederversammlung wählt zur Kassenprüfung 2 Prüfer, die keine Funktion im
Vorstand innehaben.


2. Nach jedem Geschäftsjahr scheidet ein Prüfer aus, und zwar derjenige, der bereits länger
amtiert.


3. Die Kassenprüfer nehmen vor jeder Jahreshauptversammlung für das abgelaufene Geschäftsjahr
eine eingehende sachliche und rechnerische Prüfung der Kasse vor. Hierzu
ist ein schriftlicher Bericht anzufertigen, der von beiden zu unterschreiben und der
nächsten Jahreshauptversammlung vorzulegen ist.


4. Der Vorstand ist verpflichtet, die Kassenprüfer bei der Wahrnehmung ihrer Aufgaben zu
unterstützen und gegebenenfalls alle Geschäftsunterlagen vorzulegen.


§ 13 Abstimmung und Wahlen
1. Beschlüsse werden, wenn nicht ausdrücklich etwas anderes vorgesehen ist, mit der
Mehrheit der abgegebenen Stimmen gefasst. Stimmengleichheit bedeutet Ablehnung,
wobei Stimmenenthaltungen und ungültige Stimmen nicht mitgezählt werden.


2. Eine geheime Abstimmung erfolgt, wenn es von einem Mitglied beantragt wird.


3. Wahlen erfolgen prinzipiell geheim durch Stimmzettel.


4. Die Vorstandsmitglieder werden einzeln gewählt. Die jährliche Neuwahl eines Kassenprüfers
erfolgt offen mit einfacher Mehrheit der abgegebenen Stimmen. Gewählt sind
die Bewerber mit den höchsten Stimmenzahlen. Bis zur erfolgten Wahl des neuen Vorstandes
bleibt der alte Vorstand im Amt.


5. Für nicht anwesende Bewerber muss eine schriftliche Bereitschaftserklärung vorliegen.


§ 14 Auflösung des Vereins
1. Ein Antrag auf Auflösung des Vereins muss allen stimmberechtigten Mitgliedern mindestens
21 Tage vor der nächsten Versammlung per Einschreiben bekanntgemacht werden.


2. Über die Auflösung des Vereins beschließt die Mitgliederversammlung mit Zweidrittelmehrheit,
wobei sie erst bei Anwesenheit von zwei Dritteln aller stimmberechtigten Mitglieder
beschlussfähig ist.


3. Sollte die Beschlussfähigkeit nicht erreicht werden, wird mit einer Frist von 4 Wochen
eine neue Mitgliederversammlung einberufen. Diese kann dann unabhängig von der
Teilnehmerzahl mit Zweidrittelmehrheit die Auflösung beschließen.


4. bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vereinsvermögen
an das Deutsche Rote Kreuz, Ortsverband Aachen, das es ausschließlich
und unmittelbar für gemeinnützige Zwecke zu verwenden hat.


Vorstehende Satzung hat die Fassung nach dem Beschluss der Mitgliederversammlung vom
29. Juni 2011.
Aachen, den 29. Juni 2011